„Es
ist normal,
verschieden zu sein“
(Richard von Weizäcker)
Auf dieser Seite möchten wir
Themen behandeln,
die uns beschäftigen.
LVKM-Newsletter 45/2011
Neu im Netz
Internetportal www.rollstuhlwandern-in-bw.de online
Wandern ist – wenn auch nicht bei der derzeitigen Wetterlage – ein kostengünstiges Freizeitvergnügen für die ganze Familie, für Menschen aller Altersgruppen mit und ohne Behinderung. Vor 10 Jahren haben wir erstmals eine Broschüre mit Wanderwege, die für mobilitätsbehinderte Menschen geeignet sind, veröffentlicht. 2003 folgte das Heft „Landauf – landab“. Mit Unterstützung der Daimler AG im Jubiläumsjahr des Automobils haben wir nun ein zeitgemäßes Internetportal geschaffen, das zum Wandern mit dem Rollstuhl in Baden-Württemberg einlädt. Klicken Sie sich durch die Tourentipps, holen Sie sich Anregungen für den Ausflug ins Grüne. Ihre Traumroute ist noch nicht dabei? Schreiben Sie uns Ihren Tipp! Bevor die Tipps online gehen, müssen sie noch unseren „Stresstest“ bestehen. Am besten Sie besuchen uns gleich unter www.rollstuhlwandern-in-bw.de/de/index.php
Neu erschienen
Infomagazin „rolli-aktiv“ Ausgabe 29
Mitglieder und langjährige Wegbegleiter erhalten zweimal jährlich Post von
uns: In unserem Infomagazin „rolli-aktiv“ informieren über Themen, die uns
im Verband bewegen und Menschen, die den Verband bewegen. Die neueste
Ausgabe können Sie auch online nachlesen unter
www.lv-koerperbehinderte-bw.de/pdf/Rolli29_2011_ES_Web.pdf
Landesjubiläum
Baden-Württemberg sucht „Die Übermorgenmacher“
Endspurt auf der Suche nach den „Übermorgenmacher“. Gemeinsam mit dem Südwestrundfunk sucht das Staatsministerium Baden-Württemberg 60 Frauen und Männer aus dem ganzen Land, die schon heute an übermorgen denken und mit ihren Ideen, Projekten und Visionen die Zukunft gestalten. Und das Beste: jeder Übermorgenmacher hat einen Wunsch frei! Der Wunsch muss erfüllbar sein, darf dem Land nicht mehr als 1000 Euro kosten und muss mit dem Projekt des Übermorgenmachers zu tun haben. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2011. Mehr Infos finden Sie unter www.bw-feiert.de/uebermorgenmacher/
Filme in einfacher Sprache
„Clips mal einfach – Kompliziertes leicht erklärt“
Die Offene Behindertenarbeit Oberfranken in Coburg ist unter die Filmemacher gegangen. In einem Projekt sind insgesamt sechs Filme entstanden, in denen schwierige Themen gut verständlich erklärt werden. Und das sind die Themen: Arbeit, Assistenz und Eingliederungshilfe, Behindertenbeauftragter, Liebe, Betreuungsrecht, Zahnarzt“. Klicken Sie rein unter www.inklusion.tv/
Fröhliche Weihnachten
Der etwas andere Weihnachtsknigge: Wie überlebe ich Weihnachten?
Die ZEIT hat in ihrer Ausgabe 52/2010 einen Weihnachtsknigge veröffentlicht, den ich Ihnen am Vortag des Heiligabends 2011 nicht vorenthalten möchte. „Die Großeltern sind gekränkt, die Kinder sind enttäuscht, der Baum sorgt für Streit.“ Wie Sie derlei Pleiten, Pech und Pannen vermeiden können, können Sie im Weihnachtsknigge nachlesen unter www.zeit.de/2010/52/Weihnachtsknigge
Zu guter Letzt:
Wir danken allen Leserinnen und Leser für die vielen Anregungen und Rückmeldungen, für die lobenden Worte (da sind wir unglaublich belastbar!), für die vielen Weihnachtsgrüße … herzlichen Dank einfach dafür, dass Sie uns so freundlich durch das Jahr 2011 begleitet haben. Unser Wunsch an Sie: Bleiben Sie uns auch 2012 gewogen! Den ersten Newsletter im neuen Jahr gibt es wieder am 13. Januar 2012.
„Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue, und war es schlecht, ja dann erst recht.“ (Karl-Heinz Söhler)
LVKM-Newsletter 1/2012
Kunst im Kultusministerium
Ausstellung des Schulkindergartens des Hör-/Sprachzentrums
Heidelberg/Neckargemünd
Pablo Picasso formulierte einst „Als Kind ist jeder ein Künstler …“ und der Schulkindergarten übernahm dies als Leitsatz für die Kunstausstellung im Foyer des Kultusministeriums im Stuttgarter Neuen Schloss. Erstmals öffnet das Ministerium seine Räume für Kinderkunst aus einem Schulkindergarten. Die Kunstwerke der jungen Künstler sind vom 15. Januar bis 28. Februar 2012 während den Öffnungszeiten des Kultusministeriums für die Öffentlichkeit zugänglich.
TV-Tipp ARD-Ratgeber „Recht“ am Samstag, 14. Januar 2012, 17.03 Uhr
Diese Ausgabe des ARD-Ratgebers „Recht“ am 14. Januar 2012 um 17.03 Uhr
sollten Sie nicht verpassen. In der Sendung wird u. a. über eine Familie
berichtet, die mit Hilfe eines sog. „Behindertentestaments“ ihr behindertes
Kind über den Tod der Eltern hinaus absichern will. Ein Thema, das viele
Eltern in unserem Verband (und darüber hinaus bewegt).
Sollten Sie (ausnahmsweise) die Sendung nicht direkt im TV ansehen können,
haben Sie die Möglichkeit, die ganze Sendung oder einzelne Videobeiträge in
der Mediathek anklicken. Nach der Ausstrahlung der Sendung im Ersten gibt es
auch noch jede Menge Zusatzinformationen zum Nachlesen.
Mehr zur Sendung finden Sie unter
www.daserste.de/ratgeber/recht_default.asp
Ratgeber Erben: Behindertentestament
Da der „ARD-Ratgeber: Recht“ das Thema Behindertentestament aufgreift,
verweisen wir heute ebenfalls auf die hervorragenden Rechtsratgeber
„Vererben zugunsten behinderter Menschen“ und „Der Erbfall – was ist zu
tun?“, die unser Bundesverband herausgibt. Sie finden beide Ratgeber unter
www.lv-koerperbehinderte-bw.de/pdf/vererben_zugunsten_behinderter_men
schen_2011.pdf
und
www.lv-koerperbehinderte-bw.de/pdf/Der_Erbfall_2011.pdf
Argumentationshilfe Kürzung von anteiligem Pflegegeld teilweise rechtswidrig
Menschen mit Behinderung, die im Wohnheim leben und am Wochenende oder in
den Ferien bei ihren Eltern zu Besuch sind, erhalten pro Pflegetag in der
Familie anteiliges Pflegegeld. Seit kurzem berechnen die gesetzlichen
Pflegekassen das Pflegegeld anders. Sie berufen sich bei ihrer neuen
Berechnung auf ein Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 13. März 2001
(Az. B 3 P 10/00 R). Die Folge: Die Eltern erhalten teilweise erheblich
weniger Pflegegeld. Aus der Sicht der Selbsthilfeverbände wird das Urteil
nicht fehlerfrei umgesetzt. Deshalb empfehlen wir Ihnen gegen die anteilige
Kürzung des Pflegegeldes Widerspruch einzulegen. Wir haben dazu eine
Argumentationshilfe sowie einen Musterwiderspruch erarbeitet, den Sie
nachlesen können unter
www.lv-koerperbehinderte-bw.de/pdf/info-pflegegeld2011.pdf
Mutmacher „Wachsen mit der Aufgabe“ - Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung
Das neue Jahr fing gut an. Die Südwestpresse berichtete am 4. Januar 2012
ausführlich über Integrationsfirmen im Südwesten, die Arbeitsplätze für
Menschen mit Behinderungen anbieten. Der Artikel ist sowohl in der
Südwestpresse als auch in der Badischen Zeitung erscheinen. Sie können ihn
nachlesen unter
www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Wachsen-mit-der-Aufgabe;ar
t4319,1279723
Zu guter Letzt:
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen PC-Nutzern einen Selbsttest ihres PC, nachdem unzählige Computer weltweit von Hackern mit einer Schadensoftware manipuliert wurden. Für den Selbsttest gehen Sie auf www.dns-ok.de. Erscheint eine grüne OK-Meldung, ist alles in Ordnung. Erscheint eine rote Meldung, wird Ihnen aufgezeigt, welche weiteren Schritte Sie unternehmen müssen.
„Eine Wüste kann ich nicht an einem Tag verändern. Aber anfangen kann ich mit einer Oase.“ (Phil Bosman)
Frankfurter Algemeine: Rollstuhltanz
Vor und zurück und wieder wechseln
26.06.2011 · Tanzen trotz Rollstuhl ist möglich. Standard, Lateinamerikanisch, Irisch. Vanessa kommt gerne zum Training, einfach weil es Spaß macht in Bewegung zu sein.
Von SARAH BARTH, ROSENSTEIN-GYMNASIUM, HEUBACH
Projekt des Körperbehindertenverein Ostwürttemberg e.V. (KBVO):
" Glück kann man teilen. Sorgen auch."
Vereinseltern suchen Eltern mit behinderten Kindern und Jugendlichen zum Erfahrungsaustausch und für gemeinsame Erlebnisse zu den Themen: Barrierefreiheit, selbstbestimmtes Leben, Integration, Versorgung behinderter Menschen, Wohnen, Freizeit, Bildung
vom 01.02.2006 bis 30.07.2006
Grundsicherung
Die Bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
Projektorte:
"Treff" in Aalen-Unterkochen, Schulstraße 7, 73432 Aalen
(Veranstaltungsraum des Körperhindertenverein Ostwürttemberg e.V.)
"Cafè Limestro", Torhaus Aalen, Gmünder Straße 9, 73430 Aalen
"Gasthof Sternen", Ringstraße 1-4, 78187 Geisingen
Projektbeschreibung:
"Glück kann man teilen. Sorgen auch." So lautet das Motto, neue junge Eltern anzusprechen und Hilfe anzubieten. Das große Erfahrungswissen, das sich unter unseren Vereinseltern in den 33 Jahren gesammelt hat, ist gefragt. Wir müssen die Verbindungsfunktion zwischen dem wachsenden und schwer durchschaubaren Markt an gesundheitlichen und sozialen Möglichkeiten und den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen und deren Familien übernehmen. Der Wunsch bei unerfahrenen Eltern ist da zu erfahren, wie andere klarkommen. Manche Behinderungen sind selten. Besonders in Familien mit mehrfach behinderten Kindern, taucht der Wunsch auf, Eltern in genau der gleichen Situation zu suchen, um besser zurechtzukommen.
Zielgruppe:
Familien mit behinderten Kindern/Jugendlichen
Zielsetzung:
Unsere Mitglieder der "ersten Stunde" wissen, wie viel Mut vor 30 Jahren gebraucht wurde. Sie können nun Förderer und Koordinierer für Elternengagement werden. Der Informations- und Erfahrungsaustausch und das Bündeln von Erfahrung helfen jungen Eltern. Erfahrene und unerfahrene Eltern müssen sich gegenseitig beraten. Denn es ist nicht nur gut zu wissen, welche fachlichen und sozialen Hilfen es gibt, sondern auch, wie die einzelnen Angebote beurteilt werden können und wie Institutionen und Einrichtungen funktionen. Unerfahrene Eltern werden bei uns verstanden, werden sich nach den Gesprächen besser fühlen, ein Licht am Horizont sehen, Sicherheit erlangen, zu wissen, sie sind nicht allein.
Durchführung:
Im Februar wird innerhalb des Körperbehindertenvereins eine Projektgruppe aus erfahrenen Eltern gebildet. Diese Gruppe wird Informationsmaterial (Plakate, Postkarten, Faltblätter) zusammenstellen und in der Öffentlichkeit wirksam auslegen. Interessierte Eltern werden im Anschluss im April und im Juli zu zwanglosen Informationsvormittagen eingeladen.
Im Juni findet eine 4-tägige Familienfreizeit für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige statt. Insgesamt ca. 50 Teilnehmer setzen sich aus Kindern/Jugendlichen und begleitenden Elternteilen sowie 3 Betreuern zusammen. Die Anreise nach Geisingen erfolgt in Privat-PKW's sowie geliehenen Kleinbussen. In dem Gasthof werden sämtliche Mahlzeiten gemeinsam eingenommen. Schon hierbei werden die unterschiedlichen körperlichen Möglichkeiten der Reiseteilnehmer offensichtlich werden, und es muss zur regen Hilfe kommen. Jeder muss mithelfen, so gut es kann, jeder hilft jedem. Es kommt zu Gesprächsrunden und gemeinsamen Unternehmungen.
Zusammenfassung des Projektes:
Der KBVO hat zwei Motivationen für dieses Projekt: Wir tun etwas für Kinder mit Behinderungen und wir sorgen dafür, dass betroffene Eltern besser mit dieser besonderen Situation zurechtkommen. Konzentriert sich am Anfang nach der Geburt des Kindes der Blick meist auf Diagnose, Erkrankung oder Behinderung, können Familien durch unsere Hilfe Kraft wiedergewinnen. Sich Zeit nehmen für die mittelbare Betroffenheit als Familie und für Familien-Themen - insbesondere der gesundheitlichen Prävention - kann helfen, Familien-Alltag dauerhaft besser und gesund zu erleben. Damit leistet der KBVO - wie schon in den vergangenen 33 Jahren - einen wesentlichen Beitrag zur gesundheitlichen Vorbeugung und spricht so besonders das Verständnis für Gesundheit - Krankheit und Behinderung - Nichtbehinderung an.
Vom Bundestag ist im Juni 2001 das Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (GSiG) verabschiedet worden. Die Grundsicherung ist eine neue Sozialleistung, die vom 01. Januar 2003 an gewährt wird.
Zweck der Grundsicherung ist die Sicherstellung des grundlegenden Bedarfs für den Lebensunterhalt von Personen, die wegen Alters oder auf Grund voller Erwerbsminderung endgültig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind. Die Grundsicherung ist abhängig vom Einkommen und Vermögen des Antragstellers.
Durch diese beitragsunabhängige Leistung soll die Zahlung von Sozialhilfe vermieden werden.
Wer kann Leistungen erhalten ?
Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt im Inland,
die das 65. Lebensjahr vollendet haben oder
die das 18. Lebensjahr vollendet haben und
- unabhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktlage aus medizinischen Gründen
dauerhaft voll erwerbsgemindert sind,
sind nach dem GSIG leistungsberechtigt, wenn sie ihren
Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können.
Auch Ausländer können Anspruch nach dem GSiG haben, ausgenommen sind jedoch Leistungsberechtigte im Sinne des § 1 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).
Der Bezug einer Altersversorgung oder einer Rente der gesetzlichen Rentenversicherung wegen voller Erwerbsminderung oder wegen Alters wird nicht vorausgesetzt.
Wird keine Rente wegen voller Erwerbsminderung bezogen und ist die dauerhafte volle Erwerbsminderung auch nicht anderweitig eindeutig nachgewiesen, wird das Vorliegen dieser Voraussetzung nach dem GSiG von dem örtlich zuständigen Rentenversicherungsträger im Auftrag der Grundsicherungsämter geprüft.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Landratsamt Ostalbkreis
- KSA Grundsicherung -
Stuttgarter Straße 41
73430 Aalen
Sachgebietsleitung: Frau Glück
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